Sarah Jessica Parker (* 25. März 1965) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Fernsehproduzentin. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter sechs Golden Globe Awards und zwei Primetime Emmy Awards. Das Time Magazine zählte sie 2022 zu den 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt. Bekannt wurde sie durch ihre Rolle als Carrie Bradshaw in der HBO-Fernsehserie „Sex and the City“ (1998–2004), für die sie zwei Emmy Awards, vier Golden Globe Awards als Beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie und drei Screen Actors Guild Awards gewann. Die Figur erfreute sich während der Ausstrahlung der Serie großer Beliebtheit und gilt heute als eine der bedeutendsten weiblichen Figuren im amerikanischen Fernsehen. Sie verkörperte die Rolle später in den Filmen „Sex and the City“ (2008) und „Sex and the City 2“ (2010) sowie in der Fernsehserie „And Just Like That…“ (seit 2021). Parker gab ihr Broadway-Debüt im Alter von elf Jahren in der Wiederaufnahme von „The Innocents“ im Jahr 1976, bevor sie 1979 die Titelrolle im Broadway-Musical „Annie“ übernahm. Ihre ersten größeren Filmauftritte hatte sie 1984 in den Dramen „Footloose“ und „Firstborn“. Zu ihren weiteren Filmrollen zählen „L.A. Story“ (1991), „Honeymoon in Vegas“ (1992), „Hocus Pocus“ (1993), „Ed Wood“ (1994), „Der Club der Teufelinnen“ (1996), „Die Familie Stone“ (2005), „Zum Ausziehen verführt“ (2006), „Haben Sie von den Morgans gehört?“ (2009) und „Happy New Year“ (2011). 2012 kehrte Parker erstmals seit „Sex and the City“ ins Fernsehen zurück und verkörperte Isabelle Wright in drei Folgen der FOX-Serie „Glee“. Sie spielte die Rolle der Frances Dufresne in der HBO-Serie „Divorce“ (2016–2019), für die sie für einen Golden Globe nominiert wurde. Seit 2005 leitet sie ihre eigene Produktionsfirma Pretty Matches, die Inhalte für HBO und andere Sender produziert.